Sparda-Bank

Wie wird ein Arbeitsweltenkonzept standortübergreifend erlebbar?
Ausgehend vom neuen Headquarter entwickelte loop gemeinsam mit der Sparda-Bank Berlin ein roll-out-fähiges Arbeitsweltenkonzept, das als räumliche und funktionale Grundlage für die neuen Home Bases in Dresden, Potsdam und weiteren Standorten dient. Eine neue Generation von „Home Bases“ – hybride Orte, die Beratung, Arbeit und Begegnung neu denken und sich gleichzeitig flexibel auf unterschiedliche Standorte übertragen lassen. Das zugrunde liegende Konzept transformiert klassische Filialstrukturen in offene, nutzerorientierte Umgebungen für Kund:innen, Mitarbeitende und die Stadtgesellschaft. Diskrete Beratungsräume, moderne Arbeitsplätze, flexible Workshop- und Besprechungsflächen sowie einladende Aufenthaltsbereiche verbinden sich zu einem räumlichen Angebot, das unterschiedliche Nutzungen ermöglicht – vom konzentrierten Arbeiten bis zum spontanen Austausch auf Augenhöhe.
Kunde
Sparda Bank Berlin
Standort
Dresden & Potsdam
Status
Realisiert
Fotos / Visualisierung
Ana Skobe
Die Stärke des Konzepts zeigt sich besonders in seiner Anpassungsfähigkeit. In der Dresdner Innenstadt entstand auf zwei Ebenen ein neuer Ort, der klassische Bankarbeit mit offenen Arbeitszonen und flexiblen Begegnungsflächen verbindet. Im Herzen der Stadt wurde eine ehemalige Filiallogik zu einem hybriden Raumkonzept weiterentwickelt, das Austausch fördert und Banking als offene Dienstleistung erlebbar macht. Im Bahnhofsgebäude von Potsdam erhielt das Konzept eine andere, standortspezifische Ausprägung. Mit Blick auf das urbane Treiben und die Gleise entstand ein Ort zwischen Ankunft und Aufbruch, der klassische Beratung mit Co-Working-Elementen verbindet. Transparente Beratungssituationen, flexible Workshopräume und klar zonierte Aufenthaltsflächen schaffen eine Atmosphäre, die den Puls der Stadt aufnimmt und gleichzeitig Ruhe für konzentriertes Arbeiten bietet.
Trotz ihrer unterschiedlichen Rahmenbedingungen folgen beide Standorte einer gemeinsamen gestalterischen und funktionalen DNA: Offenheit statt Schalterdenken, flexible Nutzung statt starrer Raumprogramme und eine klare Gestaltungssprache mit natürlichen Materialien, transparenten Strukturen und hoher Aufenthaltsqualität. So entstand ein skalierbares Arbeitsweltenkonzept, das die Marke Sparda-Bank über verschiedene Standorte hinweg konsistent erlebbar macht und gleichzeitig auf die Besonderheiten des jeweiligen Orts reagiert. Das Ergebnis ist ein zukunftsweisendes Modell für dezentrale und hybride Arbeits- und Beratungswelten, das Arbeit, Banking und Gemeinschaft miteinander verbindet. Für diesen Ansatz wurde die Sparda-Bank Berlin mit dem ZIA Office Award in der Kategorie „New Work“ ausgezeichnet.

Was wir gemacht haben:

Nutzerbedarfsplanung • Arbeitsweltenkonzept • Design- & Gestaltungskonzept • Bau- & Ausstattungsbeschreibung • Layout- & Belegungsplanung • Architektur- & Innenarchitekturplanung • Entwurfsprüfungen • Marke im Raum • Signaletik • Ausschreibung & Vergabe • Gestalterische Baubegleitung

Gemeinsam gute Orte schaffen